Unseren Spatzen fehlen Nistplätze, Sämereien und Insekten

Der Sperling ist längst kein Allerweltsvogel mehr

Die Spatzen haben sich in den letzten vier Jahrzehnten in vielen Regionen rargemacht. In rundum gedämmten Häusern fehlen Nischen für die Nester der Haussperlinge, die als Kulturfolger nahe bei den Menschen leben. Aber auch Feldsperlinge haben es nicht leicht, denn Sämereien von Wildpflanzen und Insekten werden weniger. Und so finden sich Haus- und Feldsperling immer seltener in unseren Städten und Dörfern oder der Feldflur, stattdessen auf der Vorwarnliste der Roten Liste bedrohter Tierarten. Längst ist ihr Tschilpen vielerorts verklungen, obwohl Sperlinge recht anpassungsfähig sind, doch wenn es gleichzeitig an Wohnmöglichkeiten und Nahrung mangelt, dann brechen ganze Populationen zusammen. Nicht nur in Deutschland befinden sich die Spatzen im Sinkflug, sondern in Europa hat allein die Zahl der Haussperlinge von 1980 bis 2017 um fast 250 Millionen Individuen abgenommen. Auf unserem Globus ist es lauter geworden, gleichzeitig verstummen immer mehr Vogelstimmen. Auf das Insektensterben folgt zwangsläufig der Vogelschwund. Die Tierwelt wird immer ärmer, und dies mit deutlichen Folgen auch für uns Menschen.

Drei Spatzen sitzen in einer blauen Vogeltränke. Spritzer fliegen durch die Luft.
Ohne Wasser können Körnerfresser nicht leben, und nur hin und wieder ein Insekt stillt den Durst gleichfalls nicht. Der aktuelle Vogelschutzbericht der Bundesregierung vermeldet für die Haussperlinge von 1980 bis 2016 einen Rückgang um 19 %, bei den Feldsperlingen liegt der Rückgang im gleichen Zeitraum bei 41 %. Nicht folgen kann ich den Angaben zu den Jahren 2004 bis 2016, wo eine Zunahme vermeldet wird. Zumindest kann ich aus eigener Erfahrung keine Zunahme erkennen, und diese lässt sich auch kaum aus der Entwicklung in Stadt und Land ableiten: Noch mehr Häuser wurden energetisch auf Vordermann gebracht, und damit fehlen Nistplätze. Der Insektenschwund setzt sich ungebremst fort, und damit mangelt es an Nahrung gerade für die Aufzucht der Küken. Und mehr Wasserstellen lassen sich ebenfalls nicht finden. (Bild: Ulsamer)

Wenn es am Nötigsten fehlt

Die Sperlinge haben auf sich selbst gestellt oder mit Hilfe des Menschen weite Teile unserer Welt bevölkert. So brachten europäische Auswanderer einige Tausend Haussperlinge mit nach Nordamerika, und dank ihrer Vermehrungsfreude setzten sie sich fest, wo immer menschliche Siedler ihre Zelte aufstellten oder dauerhaft ihre Hütten bauten. „Auswirkungen auf die dort beheimatete Vogelwelt hatte der Siegeszug der Haussperlinge indes kaum“, so der Biologe Uwe Westphal in seinem lesenswerten Buch ‚Mehr Platz für den Spatz‘, denn sie ließen sich – im Gegensatz zu heimischen Vögeln – in unmittelbarer Nähe der Menschen nieder. Betrachten wir die schnelle Verbreitung der Sperlinge in der Geschichte und ihre Anpassungsfähigkeit, dann ist es umso verwunderlicher, dass sie in den letzten Jahren immer weniger werden. Allerdings trügt diese Verwunderung, denn natürlich hat der Einbruch bei den Spatzenpopulationen mit der veränderten Lebensweise der Menschen zu tun: lebensnotwendige Bedingungen fehlen, da hilft kein ‚anpassen‘ mehr. Die Versiegelung großer Flächen und die ausgeräumte Landschaft, in der dichte Hecken, der Zugang zu Wasser oder ein Plätzchen für das Sandbad fehlen, und alles gleichzeitig, machen den Spatzen das Überleben schwer. Wo sollen Feldsperlinge Samen von Wildkräutern finden, wenn die industrialisierte Landwirtschaft mit Herbiziden gegen sogenannte ‚Unkräuter‘ vorgeht und gerne mal bis zum nächsten Feldweg geackert wird. Auch Haussperlinge mögen Sämereien und stehen nicht in erster Linie auf Brotkrumen vom Tisch der Restaurantgäste.

Ein Spatz sitzt wie in einer kleinen Kuhle im Sand. Er nimmt ein Bad.
Ein Bad im Sand oder Staub hilft gegen Milben. (Bild: Ulsamer)

Der Schwund der Insekten betrifft Haus- und Feldsperlinge gleichermaßen und mit ihnen viele andere Vogelarten, denn ihre Küken füttern sie in der ersten Lebensperiode mit tierischer Kost. Blattläuse, kleine Larven, Raupen oder Spinnen, Fliegen, Mücken und Käfer bringen die Spatzeneltern für ihre Jungen ins Nest. Der großflächige Einsatz von Insektiziden hat das Nahrungsangebot ebenso verkleinert wie allzu akkurate Parks und Gärten, in denen kaum noch etwas krabbelt oder summt. Wie wir bei unserem eigenen Auto bereits gesehen haben, verschmähen Vögel sogar die wenigen toten Insekten nicht, die sich heute eventuell am Kühlergrill des Fahrzeugs finden. Wasser zum Trinken oder Baden wird in längeren Dürreperioden knapp, da unzählige Tümpel trockengelegt und einst mäandrierende Bäche in ein Betonkorsett gezwängt wurden oder in den Kommunen unter dem Asphalt verschwunden sind. Leise plätschernde städtische Brunnen bieten oft einen reizvollen Kontrast zur grauen Umwelt, doch für Vögel – und andere Wildtiere – ist das kostbare Wasser durch naturferne Konstruktionen nicht erreichbar. Selbst für ein Sandbad fehlt in weiten Bereichen das Material, was jedoch von großer Bedeutung beim Eindämmen von Milben wäre. Der Haussperling sucht zwar die Nähe des Menschen, ohne ein Bisschen Restnatur kann allerdings auch er nicht überleben. Das Bereitstellen von Futter – und dies ganzjährig – erleichtert es den erwachsenen Spatzen sich selbst zu ernähren, doch fangfrische Insekten für die Küken fehlen dennoch.

Ein Spatz hält ein Stückchen Stroh im Schnabel.
Selbst Stroh für den Nestbau wird in einer durchmechanisierten Landwirtschaft knapp, denn immer weniger Getreidekörner oder Strohhalme bleiben auf den Äckern zurück. Selbst Regenwürmern fehlt zunehmend das Futter. (Bild: Ulsamer)

Kein Körnchen für die Spatzen

Haussperlinge gelten zwar als frech, denn sie fliegen hin und wieder mal einen verlassenen Tisch im Außenbereich eines Cafés an, um sich ein Krümelchen vom übriggebliebenen Kuchen zu schnappen, doch im Grunde sind sie überaus vorsichtig und machen sich beim kleinsten Anzeichen einer Gefahr davon. Dabei reicht es schon, ein Teleobjektiv auf die Spatzenschar am Futterplatz zu richten und schon macht sich die Gruppe flugs davon. Eine dichte Hecke oder eine mit Efeu überwucherte Hausfassade genügen dann als Deckung, was natürlich auch beim Anflug eines Greifvogels oder einer heranschleichenden Katze hilfreich ist: ein Warnruf – und alle sind auf und davon. Je nach Feind oder der Entfernung sind die Warnrufe unterschiedlich, dies zeigt, dass das Schimpfwort ‚Spatzenhirn‘ völlig unzutreffend ist, was im Übrigen auch für ‚Dreckspatz‘ gilt, denn das oben angesprochene Bad im Sand oder staubiger Erde ist ein Zeichen der Reinlichkeit!

Ein schwarzes Amselmännchen und drei Spatzen sitzen auf einer Steinplatte mit Vogelfutter.
Spatzen wissen sehr wohl, mit wem man gemeinsam essen kann, und wann es Zeit ist, sich in die nächste Hecke zu flüchten. (Bild: Ulsamer)

Zu den natürlichen Feinden – wie Sperber, Turmfalke oder Schleiereule – haben sich Hauskatzen und mit zunehmendem Maße der Verkehr und Glasscheiben gesellt, und so überleben im ländlichen Bereich gerade mal 20 %, in der Stadt 40 % der Spatzen das erste Lebensjahr. Nicht zuletzt im Winter haben Spatzen in den wärmeren Städten mit Futterstellen bessere Überlebenschancen als ihre Artgenossen auf dem Land, weil komplett abgeräumte Getreidefelder, wo dank moderner Maschinen kaum noch ein Körnchen zu Boden fällt, die Hungersnot der Spatzenpopulationen befeuern. Das Stroh wird in die Biogasanlage oder zu einem Stall gekarrt bzw. zu Toilettenpapier verarbeitet, also auch hier kein Futter zu finden. Selbst den Regenwürmern geht in der kalten Jahreszeit die Nahrung aus, genauso wie den Feldsperlingen. Spatzen partizipierten früher an Körnerfutter, als Hühner, Schweine oder Pferde noch ihr Futter im Freien verabreicht bekamen. In der Massentierhaltung mag es Futter im Überfluss geben, doch die Ställe sind häufig hermetisch abgeschlossen: Längst ist die Zeit vorbei, als Spatzen durch die Stallanlagen hopsten oder Schwalben entlangzischten. Büsche, Bauminseln oder überjährig stehende Ackerkräuter haben Seltenheitswert in einer auf Mechanisierung ausgerichteten Agrarfläche. Dem optimierten Maschineneinsatz sind Einsprengsel mit Versteckmöglichkeiten und samentragenden Wildpflanzen zum Opfer gefallen. Flurbereinigungen haben auch in Süddeutschland zu Feldfluren geführt, die wie in den östlichen und nördlichen Regionen Deutschlands kaum Raum für die Natur lassen. Und die noch immer überwiegend an der Fläche orientierte EU-Agrarförderung tut ein Übriges, denn diese Subventionen tragen zur Zerstörung der Natur und ganz gewiss nicht zu deren Stärkung bei.

Ein Spatz schaut aus dem Rohr eines Panzers, der Teil eines Denkmals in Berlin ist.
Wohnungsnot macht erfinderisch, auch bei Familie Spatz. Eine Sperlingsfamilie hat sich ausgerechnet in einem Kanonenrohr des sowjetischen Ehrenmals in Berlin einquartiert. (Bild: Ulsamer)

Wer Spatzen erschlägt, trifft sich selbst

Wir freuen uns am geselligen Leben der Spatzen in unserem kleinen Garten, die sich in der Vogeltränke tummeln oder im Wettstreit mit Meisen und Finken Nussstückchen ergattern oder mit einem Körnchen davonfliegen. Aber bis in die 1950er Jahre gab es sogar in Deutschland immer wieder Vernichtungsaktionen, da Menschen den Spatzen als Körnerdieb verteufelten und dabei ganz seine wichtige Funktion bei der Dezimierung mancher Insekten übersahen. Was passiert, wenn auf politisches Geheiß die Sperlinge systematisch ermordet und ihre Population gänzlich ausgelöscht wird, konnte man im China Mao Tse-tungs erleben. Der ‚große Führer‘ hatte neben politisch Andersdenkenden auch ‚vier große Plagen‘ ‚zielsicher‘ ins Visier genommen: Fliegen, Mücken, Ratten und die Sperlinge sollten ausgerottet werden. Nun gut, wer dutzende Millionen von Mitbürgern über die Klinge springen lässt, der macht selbst vor den kleinen Spatzen nicht Halt. Um die zwei Milliarden Spatzen wurden von den Volksgenossen erschlagen, mit Gewehr oder Schleuder abgeschossen und mit beständigem Lärm so lange aufgescheucht, bis sie völlig ermattet starben. Die vorgeblichen ‚Körnerdiebe‘, die die Ernährung der Chinesen laut Mao zu gefährden schienen, waren tot, doch nun regten sich bestimmte Insekten umso mehr, die bisher von Spatzen verspeist worden waren. Ernten fielen geringer aus oder wurden vernichtet. Die daraus folgenden Hungersnöte kosteten 30 Mio. Chinesen das Leben. Der chinesischen Führung blieb nichts anders übrig, als lebende Spatzen aus der damaligen Sowjetunion zu importieren, um so die eifrigen ‚Erntehelfer‘ zurückzuholen.

Ein Spatz sitzt in einer Pfütze, ein anderer an deren Rand, und ein dritter landet gerade.
In Städten und Dörfern fehlen Tümpel und Weiher, was den Spatzen das Leben gerade auch in Dürreperioden schwer macht. Die meisten Brunnen mögen architektonisch oder künstlerisch wertvoll sein, doch die Vögel kommen nicht an das Wasser heran. Da wird jede Pfütze zum kleinen Paradies. Mehr zu diesem Thema finden Sie in meinem Blog-Beitrag: ‚Unsere gefiederten Freunde leiden Durst. ‚Schöne‘ Brunnen nutzen Vögeln wenig‘. (Bild: Ulsamer)

Hätte sich Mao besser mal mit dem preußischen König Friedrich II. beschäftigt, ehe er die Spatzen zur Plage erklärte, dann wäre ihm dieser Fehlschlag erspart geblieben. Friedrich der Große soll sich im 18. Jahrhundert über die Spatzen als Mitesser bei seinen geliebten Kirschen geärgert und sie daher zum Abschuss freigegeben haben. Die ausgesetzte Prämie pro erlegten Sperling stoppte der König, als sich Raupen über die Bäume hermachten und einen weit größeren Schaden anrichteten. Leider erkennen manche Zeitgenossen die wichtigen Aufgaben, die Wildtieren zukommen, erst dann, wenn sie sie ausgerottet haben. Die Einsichtsfähigkeit beim ‚Alten Fritz‘ war zumindest stärker ausgeprägt als bei Mao. Auch später gab es in deutschen Landen immer wieder Prämien für getötete Spatzen, doch zum Glück blieb es bei punktuellen Jagden. Diese beiden Beispiele zeigen eindeutig: Wer das Gleichgewicht in der Natur stört, gefährdet sich selbst!

Ein Spatz (Sperling) schaut aus einem Loch zwischen roten Dachziegeln und der blauen Holzfassade.
In Häusern mit optimierter Wärmedämmung fehlen Nischen oder auch mal eine Lücke unter den Dachziegeln für ein Spatzennest. Im Grunde kann die Wohnungsnot unter den Sperlingen nur mit Nistkästen behoben werden, da es an dichten Hecken oder begrünten Fassaden ebenfalls mangelt. (Bild: Ulsamer)

Schützen wir gemeinsam die Spatzen!

Wir alle können etwas für die Spatzen tun, indem wir ihnen wieder mehr Nahrungsquellen und Nistmöglichkeiten bieten. Im eigenen kleinen oder großen Garten helfen den Spatzen eine Wasserstelle, Futter, Nistkästen oder eine dichte Hecke bzw. Wildkräuter mit Samen. In unserem Gärtchen bietet eine Esche mit nur noch wenigen Ästen, aber umso dichterem Efeu und Knöterich eine Fluchtmöglichkeit in der Nähe der Futterstelle. Parks und Grünanlagen müssen naturnäher gestaltet und gepflegt werden, denn englischer Rasen, ein überdimensionaler Grillplatz und bis zur Unkenntlichkeit zusammengeschnittene Hecken und Büsche bieten keinen Lebensraum für Spatzen und andere Vögel. Wenn in Häusern fleißig gedämmt wird, dann ist dies in Anbetracht des Klimawandels und der Energieknappheit richtig, doch sollten zum Ausgleich einige Nistkästen aufgehängt werden, wobei das Einflugloch vom Durchmesser her auch für einen Sperling passen muss. Begrünte Fassaden könnten gerade in den Großstädten Unterschlupf für Spatzen bieten und gleichzeitig kühlend an Hitzetagen wirken.

Mehrere Spatzen hüpfen auf einer bräunlichen sandigen Fläche.
Spatzen sind gesellige Vögel. (Bild: Ulsamer)

Weder Haus- und Feldsperling noch Amsel, Drossel, Fink und Star haben auf Dauer eine echte Überlebenschance, wenn das Insektensterben nicht gestoppt wird. Vögel benötigen nun mal Insekten für die Aufzucht ihrer Küken. Doch wenn sich die Biomasse der Insekten um bis zu 75 % reduziert hat, wie der Entomologische Verein Krefeld in einer Langzeitstudie von 1989 bis 2016 feststellte, dann ist der Tisch für Vögel immer ärmlicher gedeckt. Die Forschungsstation Randecker Maar auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg beobachtet seit einem halben Jahrhundert Insekten, und das Ergebnis ist ebenso dramatisch: Der Rückgang der Schwebfliegen beträgt bis zu 97 %! Zahllose weitere Studien belegen den negativen Einfluss, den durchmechanisierte und nur auf Ertrag ausgerichtete landwirtschaftliche Betriebe, in denen die chemische Keule geschwungen wird, auf die Zahl und die Vielfalt der Insekten haben. Meine Kritik richtet sich dabei nicht an die einzelnen Bauern oder Großagrarier, sondern an die politischen Entscheider insbesondere in der Europäischen Union. Eine grundlegende Neuorientierung des Agrarsektors lässt sich nur umsetzen, wenn die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) konsequent an Ökologie und Nachhaltigkeit ausgerichtet wird. Davon sind wir allerdings noch Lichtjahre entfernt. Selbst der grüne Agrarminister Cem Özdemir stellte die Ausweisung weiterer Artenschutzflächen 2022 zurück und hob die vorgegebene Fruchtfolge auf.

Ein Spatz sitzt an einem grünlichen Silo mit Meisenknödeln.
Meisenknödel finden auch Spatzen lecker. (Bild: Ulsamer)

„Noch gehört der Spatz zu den häufigsten Singvögeln“, so die Deutsche Wildtierstiftung. „Es ist jedoch fast unbemerkt geblieben, dass die Bestände seit 1970 in ganz Deutschland und Mitteleuropa erheblich abnehmen – in Großstädten wie London, München und Hamburg um etwa die Hälfte!“ Zuwarten hilft daher weder den Spatzen noch weiteren Wildtieren. Wir brauchen in der Politik – trotz all der anderen Probleme – ein geschärftes Bewusstsein, dass der Natur- und Artenschutz nicht weiter vernachlässigt werden darf. Das Handeln in unserer Gesellschaft muss sich wieder stärker an den kleineren Mitlebewesen orientieren – und dazu gehören auch die Spatzen. Aus den Baumsavannen sind die geselligen Spatzen den Menschen in deren Dörfer gefolgt, und so ist es sicherlich unsere Pflicht, diesen gefiederten Kulturfolger zu schützen und den Sperlingen Nahrung und Quartier zu sichern.

 

Eine Meise und ein Spatz (Sperling) baden gemeinsam in einem blauen Vogelbecken.
Es geht nichts über ein Bad. Als hätten Spatz und Meise all die politischen Vorschläge zum Wasser- und Energiesparen gehört. (Bild: Ulsamer)

 

Ein Sperling auf Pflastersteinen ganz nahe an einem Zigarettenstummel.
Deutschland ist ein einzig Kippenland geworden. Studien aus Mexiko scheinen zu belegen, dass Spatzen und andere Vögel das Material von Zigarettenstummeln ins Nest einarbeiten, um damit lästige Milben und andere Plagegeister loszuwerden. Andererseits ist Nikotin hochgiftig und kann die Gene gefährden. Somit gehören Kippen auch weiterhin in die entsprechenden Sammelbehälter und nicht in die Feldflur oder auf städtische Straßen und Plätze. (Bild: Ulsamer)

 

Ein Spatz auf dem Boden zwischen einigen grünen Blättern.
Spatzen sind zwar Kulturfolger, doch ohne ein Bisschen Natur geht es nicht. (Bild: Ulsamer)

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