Lebensrecht für Wildtiere in der Natur

Nur hinter Gittern eine Zukunft?

Mich irritiert es immer wieder, dass sich in Zoos und Wildgehegen Besucher drängeln, um einen Blick auf Wölfe oder Bären werfen zu können, doch kaum taucht einer in der freien Wildbahn auf, da bricht – auch die mediale – Panik aus. Der Fischotter als geschmeidiger Schwimmer findet großes Interesse und der an Land eher etwas tollpatschig wirkende Biber ruft ein Lächeln hervor, solange der eine nicht in Flüssen nach Fischen taucht und der andere keine Wiesen unter Wasser setzt. Gilt die Zuneigung etwa nur Tieren, wenn sie hinter Gittern und Zäunen unterwegs sind? Und so mancher Zeitgenosse wendet sich zurecht mit Grausen ab, wenn in Afrika Löwen von betuchten ‚Großwildjägern‘ aus Spaß erschossen werden, doch wenn ein Wolf im Schwarzwald illegal gemeuchelt und in den Schluchsee geworfen wird, dann ist das Entsetzen weniger groß. Wie passt es denn zusammen, dass über Jahre nicht nur Naturschützer der Rückkehr des Wolfs entgegengefiebert haben, doch kaum schleicht ein vierbeiniger Beutegreifer durch unsere Wälder, da wird der Ruf nach dem Schießbefehl laut.

Grau-brauner Wolf vor grünen Pflanzen.
Wölfe ziehen in Zoos und Tiergehegen zahlreiche Besucher an: Doch tauchen sie in Freiheit auf, dann bricht (mediale) Hysterie aus und manche Wolfsgegner fordern den Abschuss der geschützten Tiere. Die strengen Schutzregeln werden dabei immer stärker aufgeweicht. (Bild: Ulsamer)

Hätte der Wolf doch nicht Rotkäppchen verspeist

Was empfinden Sie, wenn Sie Menschen in Pulks am Gehege stehen sehen, in denen Wölfe genau das tun, was sie auch in Freiheit tun: Sie fressen Fleisch. Nun gut, im Gehege wird es frei Schnauze geliefert, im Wald und auf Wiesen geht der Wolf selbst auf die Jagd. Und da scheint die Angst zu beginnen. Rotkäppchen lässt grüßen! Nicht jeder scheint den Unterschied zwischen Märchen und Realität zu erkennen. In Grimms Märchen sind nicht nur Großmütter gefährdet, sondern natürlich auch kleine Mädchen, die mit Kuchen und Wein auf dem Weg durch den Wald sind. „Es war einmal eine kleine süße Dirne, die hatte jedermann lieb …“. So hat der Wolf wegen der Gebrüder Grimm sein schlechtes Image weg – und bis heute scheinen einige Politiker den Sinn des Märchens nicht verstanden zu haben, das u.a. davor warnt, sich durch Verführer aller Art nicht vom rechten Weg abbringen zu lassen.

Ich sehe die eigentliche Gefahr nicht bei Wölfen, die durch unsere Wälder – und manchmal auch Gemeinden – schleichen, sondern bei denen, die ohne sachlichen Grund gegen diese Beutegreifer hetzen. Manchmal frage ich mich, ob CDU, SPD, FDP und AfD und ihre Spezies beim Deutschen Bauernverband – in einer unheiligen Allianz – keine wichtigeren Themen haben als die Dezimierung der Wölfe in Deutschland. Zuerst nahm Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner die Wölfe aufs Korn, dann folgte ihr die Umweltministerin Svenja Schulze und schließlich die Bundesregierung unter Angela Merkel insgesamt. Weit wichtiger als der Schießbefehl für Wölfe wäre die konzeptionelle und finanzielle Unterstützung der Weidetierhalter beim Herdenschutz. Warum stimmten Union und SPD im Bundestag eigentlich gegen die Weidetierprämie, wenn ihnen die Weidetiere und deren Halter doch am Herzen liegen?

Damit ich nicht missverstanden werde: Zu meinen Lieblingstieren gehören die Schafe. Und ich freue mich, wenn auf unserer Weide ein Lämmchen zur Welt kommt, und ich habe Tränen in den Augen, wenn ein liebgewonnenes Schaf stirbt.  Daher bin ich auch für mehr Schutz mit adäquaten Zäunen und Herdenschutzhunden in Gebieten mit Wölfen. Und die Zusatzkosten müssen wir als Gemeinschaft übernehmen: Es gibt fürwahr sinnlosere Ausgaben aus dem 58 Mrd. EURO umfassenden Agrar-Subventionstopf der EU oder der Haushalte des Bundes und der Länder. Aber ich billige dem Wolf ein Lebensrecht in unserer Natur zu – und die Politiker sollten dies auch tun.

Zwei braune Bären mit hellem Gesicht in Umgebung von Büschen und Bäumen.
Sind Bären in Deutschland nur sicher, wenn sie wie im Wildgehege des Nationalparks Bayerischer Wald hinter Gittern leben? Zumindest Bruno aus Italien wurde nach dem  ‘illegalen Grenzübertritt’ in Bayern erschossen. (Bild: Ulsamer)

Bruno auf der Abschussliste

Es geht ja nicht nur um den Wolf, sondern in gleichem Maße um den Bären, wenn er sich fataler Weise nach Deutschland ‚verirrt‘. Erinnern Sie sich noch an Bruno? Aus Italien hatte er sich über Österreich nach Bayern vorgearbeitet und dort 2006 auch noch seinen Hunger gestillt. Hätte er sich doch besser eine Wegzehrung mitgebracht oder wäre in Tirol geblieben, wo sich die Jägerschaft geweigert hatte, ihn zu erschießen! „In Garmisch-Partenkirchen hatte er mehrere Schafe gerissen, anschließend überfiel er in Bayern auch Hühner- und Hasenställe, räumte Bienenstöcke aus und tötete immer wieder Schafe“, so der ‚Spiegel‘ im Juni 2006. Klingt dies nicht geradezu erschreckend? Oder ist das eine Art von Satire? ‚Bruno‘ hatte das getan, was Bären so tun, wenn sie Hunger haben.

Als Bruno es wagte, an einer Pension vorbei zu tapsen, hinter deren Fenstern die Gäste gerade ihr Abendessen einnahmen, da war für den damaligen bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf alles klar: Bruno wurde zum „Problembären“ erklärt, und als Versuche, ihn einzufangen, gescheitert waren, da erfolgte der Todesschuss. Bis heute ist nicht geklärt, wer den einzigen Bären, der in Bayern frei herumlief, in die ewigen Jagdgründe beförderte. Leicht skurril waren die ‚Argumente‘ für den Abschuss: Wenn mitten in der Nacht ein kleines Kind nach den Hühnern im Stall sehen wolle und da sei der Bär, dann wäre das Desaster vorprogrammiert. Vielleicht sollten Kinder dann besser mit ihrer Mutter nicht auf Bahnhöfe gehen, wenn sie dort – wie jüngst in Frankfurt – von einem Mann vor den Zug gestoßen und getötet werden. Die wirklichen Gefahren in unserer Gesellschaft finden sich ganz bestimmt nicht in einem Hühnerstall, wo ein Bär seinen Hunger stillt.

Zwei Wisente auf einer grünen Wiese, dahinter Bäume.
Jahrelang wanderte ein Wisent unbehelligt durch polnische Landschaften und stattete auch Dörfern einen Besuch ab. Doch eines Tages kam ‚Nasz Zubr‘ – unser Wisent – auf die fatale Idee, durch die Oder nach Brandenburg zu schwimmen. Und schon wurde er als Gefahr für die öffentliche Sicherheit erschossen. Da haben es die Wisente im Gehege des Nationalparks Bayerischer Wald besser. (Bild: Ulsamer)

Feinde aller Orten gesichtet

Nun gut, mit Wölfen und Bären haben manche Mitbürger scheinbar ein Problem – außer sie leben hinter Gittern. Aber auch der unglückliche Wisent, der aus Polen auf Erkundungstour nach Brandenburg die Oder durchschwommen hatte, wurde auf Anordnung des Amtsdirektors von Lebus, Heiko Friedmann, erschossen. Als ‚Fachberater‘ hatte er den Amtsbrandmeister zugezogen, der sogleich die öffentliche Sicherheit bedroht sah! So kann es gehen, armer Wisent, Jahr für Jahr wanderst du ohne Probleme oder Schäden zu verursachen durch Polen, doch einen Tag bist du in Deutschland, und schon beendet eine Kugel dein Leben! Viele Verwaltungsmitarbeiter, und gerade auch Politiker, scheinen das richtige Verhältnis zur Natur längst zu den Akten gelegt zu haben. Was sich auf vier – und manchmal auf zwei – Beinen frei bewegt, gilt schon per se als gefährlich.

Ein Fischotter auf grünem Gras und herbstlichen Blättern.
Viele Fischer und Angler sehen im Fischotter einen Konkurrenten. (Bild: Ulsamer)

Ja, auch die zweibeinigen gefiederten Freunde haben es in einer Welt nicht leicht, in der Tiere überwiegend als Haustiere oder in der Massentierhaltung vorkommen. Kormorane werden von Fischern als Erbfeind betrachtet, wie auch der Fischotter, da beide ebenfalls Appetit auf Fisch haben. Beispielsweise werden Kormorane immer mal wieder von ihren Nestern vergrämt, damit sie ihre Eier nicht ausbrüten können – so geschehen im Umfeld des Bodensees, weil die hübschen schwarzen Vögel mit den wachen Augen einfach nicht akzeptieren wollen, dass Felchen nur den wenigen verbliebenen Berufsfischern ‚gehören‘. Aber auch Anglervereinen sind die Kormorane ein Dorn im Auge, wenn diese partout nicht ‚begreifen‘ wollen, dass die eingesetzten Fische nur dem Angler zu seinem Glück und einer vollen Pfanne verhelfen sollen! Generell ist es für die Kormorane ohnehin von Nachteil, dass ihre Federn überwiegend schwarz schimmern, denn ein weißes Federkleid – wie beim Storch – ist allemal von Vorteil. Und wenn wir wieder beim Märchen sind: es ist natürlich besser, man ‚bringt‘ die Kinder, als dass man Fische ‚klaut‘!

Ein tiefschwarzer Kolkrabe auf einer grünen Wiese.
Der Kolkrabe hat ein mieses Image bei vielen Menschen, da ihm Überfälle auf Schafe vorgeworfen werden. Aus eigener Erfahrung kann ich dies nicht bestätigen, denn ein Kolkrabenpaar und seine Jungen – direkt an der Klippe vor unserer Weide im irischen Kerry wohnhaft – kamen in den vergangenen 20 Jahren nie auf die Idee, ein lebendiges Lämmchen zu attackieren. (Bild: Ulsamer)

Der Sänger mit dem schlechten Image

Von der Last, in schwarzem Federkleid einher zu fliegen, kann auch der Kolkrabe ein Lied singen. Hast du erst mal das Image weg, dich an Lämmern zu vergreifen, dann nutzen selbst wissenschaftliche Studien nichts, die belegen, dass Kolkraben im Regelfall nicht über wehrlose Lämmer herfallen, sondern sich als Allesfresser Aas munden lassen. Auch kleine Wirbeltiere verschmähen sie nicht, und Vogeleier stehen ebenfalls auf ihrem Speiseplan – was mich natürlich weniger erfreut. Größere Insekten, Regenwürmer und Wirbellose verschwinden in ihren starken Schnäbeln genauso wie Früchte und Mais oder andere landwirtschaftliche Produkte. Auch Nahrungsabfälle von uns Menschen – und davon gibt es je nach Region jede Menge – dienen zur Existenzsicherung. So ist der Kolkrabe zwar der größte Singvogel in unseren Breiten, aber sein Rufen führt bei manchen Zeitgenossen eher zu Hysterie.

Jungtiere, die krank oder schwach sind, werden dagegen für den Kolkraben zum Leckerbissen. Und ich trug auch schon ein kleines Lämmchen, das zu früh geboren wurde, von seiner Mutter zwar trocken geleckt worden war, dann jedoch nicht mehr ‚beschützt‘ wurde, weil es nicht auf seinen viel zu schwachen Beinchen stehen konnte, hinter dem Muttertier her, damit es den ‚Geruchskontakt‘ nicht verlor. Dank Wärmelampe und etwas Ersatzmilch kam es auf die Hufe und war nach wenigen Tagen mit seinem Muttertier flott auf der Weide unterwegs. Ohne menschliches Eingreifen schließe ich nicht aus, dass das Lämmchen den Schnabel des Kolkraben – allerdings nach seinem Tod – zu spüren bekommen hätte. Aber welches gesunde Lamm wurde denn schon im Beisein seiner Mutter angegriffen? Und im Regelfall hat auch ein Kolkrabenpaar ein Revier, so dass große Ansammlungen in einer natürlichen Umgebung nicht vorkommen. Berichte über Attacken von ganzen Kolkraben-Trupps können eigentlich nur auf ein übergroßes Futterangebot, z.B. durch Mais bei Biogasanlagen, zurückgehen.

Eine Silbermöwe trinkt aus einer Schafstränke.
Möwen sind zwar häufig mit weißen Schwingen unterwegs, doch wenn sie nach anderer Leute Handy greifen oder Pommes stibitzen, dann klingeln bei vielen Mitmenschen die Alarmglocken. Viele Bürger haben längst verlernt, mit der Natur im Einklang zu leben und provozieren durch unsinniges eigenes Verhalten erst die Fehlreaktion der lernfähigen Möwen. Die Möwe im Bild trinkt aus einer Schafstränke. Gerade auch für die Tiere ist der Erhalt und die Renaturierung von Kleingewässern wichtig. (Bild: Ulsamer)

Wie Biber und Möwen zum Feind stilisiert werden

Bei der Realisierung von Ausgleichsmaßnahmen für ein technisches Projekt musste ich erleben, dass der Biber manche Landwirte genauso schnell auf die Palme treibt wie der Wolf manche Nutztierhalter. Wir haben ein Grundstück für eine Biberfamilie gesichert, die dort bereits am Dämme bauen war, doch die Sorge blieb, dass gewissermaßen ein ‚Biber-Tsunami‘ die nächsten Wiesen überspülen würde. Durch entsprechende Gräben konnte dies ausgeschlossen werden, allerdings schafft jeder von ihm gefällte Baum dem Biber neue Feinde – dann auch noch unter den Waldbesitzern! Biber schaffen jedoch mit ihren Dämmen neue Kleingewässer und auf diese Weise Lebensraum für Amphibien und bestimmte Vogelarten. Sie sorgen in vielen Fällen auch für den Hochwasserschutz, obwohl dieser Hinweis zumeist ebenfalls keine Begeisterung auslöst.

Nicht nur in Deutschland haben es Wildtiere schwer, dies erlebe ich jedes Jahr in Irland, wenn wieder breit über gefräßige oder aggressive Möwen berichtet wird. Mal stehlen sie ein Handy und lassen es auf Nimmerwiedersehen in Dublin in der Liffey verschwinden oder sie schnappen sich direkt aus der Hand eines Genießers ein Eis oder seinen Burger und lassen einen verdutzten Menschen zurück. Die Möwen, dies darf man sicher zu ihrer Ehrenrettung sagen, sind sich sicherlich über die Besitzverhältnisse nicht im Klaren! Und wer ihren kärglichen Nestern zu nahe kommt, der muss auch mal mit einem Angriff der kämpferischen Flugkünstler rechnen. Sie handeln dann Greifvögeln vergleichbar und wollen ihre Küken beschützen. Bei uns klopft immer wieder mal eine Silbermöwe an einer Glastür an, obwohl wir ihr dieses weder beigebracht noch sie dort angefüttert haben. Aber sie hat bisher weder unser Essen vom Tisch gemopst noch uns erst nach Entrichtung eines ‚Wegzolls‘ aus dem Haus gelassen! Wir sind auch nicht verängstigt, sondern ganz dankbar, eine Möwe so unmittelbar und aus der Nähe erleben zu können. Und fern ab vom Haus geben wir ihr hin und wieder eine Fischhaut, die beim Mittagessen übriggeblieben ist. Ich glaube im Übrigen nicht, dass diese Reste im Abfall besser aufgehoben wären, denn weit und breit gibt es im irischen Süden keine Müllverbrennungsanlage – und eine Fischhaut eignet sich auch nicht für unseren Kompost.

Ein Luchs auf einer grünen Wiese.
Der Luchs – aufgenommen im Tierpark Bad Mergentheim – hat den Vorteil, dass er in Freiheit besonders scheu ist und Abstand zu menschlichen Ansiedlungen hält. Da tut er auch gut daran, denn ansonsten käme auch er schnell auf die Abschussliste. (Bild: Ulsamer)

Wildtiere haben ein Lebensrecht

Nun kurz zurück zu den ‚Katzen‘ in deutschen Wäldern, und damit meine ich nicht die (verwilderten) Hauskatzen, die Millionen Vögeln in Deutschland den Tod bringen, sondern Wildkatze und Luchs. Beide haben den Vorteil, dass sie noch scheuer als der Wolf durch die deutschen Lande ziehen. Wenn sie keiner zu Gesicht bekommt, dann ist auch das (mediale) Alarmgeschrei kleiner. Da haben Luchs und Wildkatze Glück! Ich betrachte beide als eine Bereicherung unserer Natur, auch wenn ich sie bisher nur aus Wildgehegen kenne.

Graureiher auf einem dicken Satz sitzend.
Natürlich macht sich der Graureiher keine Freunde, wenn er aus einem Privatteich Fische ‚stiehlt‘, daher ist es umso wichtiger, die natürlichen Fließ- und Kleingewässer zu erhalten und wo möglich zu renaturieren. (Bild: Ulsamer)

Damit schließt sich der Bogen zum Anfang meines Beitrags. Ich würde mich als Wanderer sehr freuen, Luchs und Wildkatze, aber auch den Wolf mal aus gebührender Entfernung in der Freiheit erleben zu können, doch dürfte damit kaum zu rechnen sein. So mache ich mir auch keine Sorgen über vierbeinige Waldbewohner, wenn wir durch Wald und Flur wandern, sondern freue mich über die großen und kleinen Vertreter der Wildtiere in unserer Natur. Und wenn es schon kein Luchs ist, dann vielleicht ein Igel oder ein Eichhörnchen. Keinerlei Verständnis habe ich für das hysterische Geschrei, das anhebt, wenn ein Wolf durch unsere Wälder streift oder ein Biber seine Dämme baut. Wir sollten dankbar sein, wenn trotz der Flächenversiegelung durch die Urbanisierung, der Zerschneidung der Landschaft durch Verkehrswege und der allgemeinen Umweltbelastung wieder Wildtiere in unsere Regionen zurückfinden! Wildtiere haben ein Recht in unserer Natur zu leben, und wer ihnen nur hinter Zäunen und Gittern ein Lebensrecht zubilligt, hat nicht verstanden, dass die Welt nicht uns Menschen ‚gehört‘.

 

Ein Silberreiher startet im Wasser. Seine Spiegelung ist auch zu sehen. Der Silberreiher hat weiße Federn.
Der Silberreiher verschmäht auch keine Fische, aber im Gegensatz zum Graureiher und Kormoran hat er ein weißes Federkleid. Und so sind die menschlichen Zweibeiner ihm gegenüber sehr viel positiver eingestellt. Dieser Silberreiher lebt auf der Wasserscheide im Schwenninger Moos auf der Baar, aus dem der Neckar entspringt, doch es fließt auch Wasser zur Donau ab. (Bild: Ulsamer)

 

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