Ferropolis: Monumentale Bagger erzählen Industriegeschichte

Auf den Spuren der Braunkohleförderung in Sachsen-Anhalt

Braunkohle war lange ein wichtiger Energieträger, vor allem in der damaligen DDR. Die Verbrennung von Braunkohle beschleunigt – wie wir alle wissen – durch das freiwerdende CO2 den Klimawandel, und daher soll deren Verbrennung in Deutschland 2038 enden. Die Förderung der Braunkohle in gewaltigen Tagebauen zerstörte ganze Ortschaften, Wälder und Wiesen, schuf aber andererseits, wie man in Ferropolis auf der Gemarkung von Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt sehen kann, neue Landschaften. Fünf monumentale Tagebaugroßgeräte mit klangvollen Namen wie ‚Big Wheel‘, ‚Mad Max‘ oder ‚Medusa‘ und einem Gewicht zwischen gut 700 und fast 2 000 Tonnen sind heute Teil von Ferropolis. Industriegeschichte wird in der ‚Stadt aus Eisen‘ in einer Weise erlebbar, wie ansonsten an keinem anderen früheren Tagebau. Der in freundlichem Blau schimmernde See unmittelbar hinter den Baggern und Absetzern war früher der Tagebau Golpa-Nord. Braunkohle wurde hier von 1964 bis 1991 gefördert, dann wanderten Mad Max &. Co. nicht zerlegt in den Hochofen, sie wurden stattdessen zum Kern eines Industriemuseums und einer Veranstaltungsarena. Ein Besuch in Ferropolis – in der Nähe von Dessau in Sachsen-Anhalt – lohnt sich im Übrigen nicht nur für Geschichts- und Technikfans!

Ein gewaltiger Bagger, der als Raupenfahrzeug unterwegs war. Die riesigen Eimer sind zu erkennen. Rechts ist der Ausleger eines weiteren Großgeräts zu sehen. Hinter dem Bagger ist der Gremminer See zu sehen. Er hat das Loch des Tagebaus ausgefüllt.
Mit seinen 40 gewaltigen ‚Eimern‘ konnte Mad Max pro Stunde 1 920 Kubikmeter Erde bewegen. Dieser Bagger mit 1 250 Tonnen Gesamtgewicht machte den Weg zur Kohle frei, denn zuerst musste die Deckschicht entfernt werden. Die Länge des Kolosses beträgt 79,2 Meter, die Höhe 27,6 Meter. Am Anfang seines Arbeitslebens werkelte Mad Max im Tagebau Schlabendorf-Süd, danach bis zur Stilllegung in Golpa-Nord. Er hat ein Plätzchen unmittelbar am See bekommen, wo sich einst der Tagebau erstreckte. Rechts im Bild ist der Ausleger des Absetzers ‚Medusa‘ zu sehen, von dem aus das Foto aufgenommen wurde. (Bild: Ulsamer)

Die Riesen des Braunkohletagebaus

Bereits 1958 war in Golpa-Nord mit Aufschlussarbeiten begonnen worden, um ab 1964 Braunkohle abbauen zu können. Mit Hilfe der ausgestellten Großgeräte wurden allein in diesem Tagebau 69,9 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert. Das Abraumvolumen, das bewegt werden musste, um die Braunkohle ans Tageslicht zu bringen, betrug fast das Fünffache, 341,3 Mio. Kubikmeter. Kein Wunder, dass echte Schwergewichte in Golpa-Nord zum Einsatz kommen mussten: ‚Big Wheel‘ ist mit dem Baujahr 1984 der Junior unter den Giganten. Seinen Spitznahmen verdankt der Schaufelradbagger einem 8,4 Meter hohen Förderrad. Trotz eines Gesamtgewichts von 1 718 Tonnen kam ‚Big Wheel‘ nicht nur in Golpa-Nord, sondern auch in den Tagebauen Goitzsche und Gröbern zum Einsatz. ‚Mad Max‘ mit seinen 1 250 Tonnen Gewicht konnte mit seinen 40 riesigen Eimern pro Stunde 1 920 Kubikmeter Erde fördern und so den Weg zur Braunkohle freimachen. Anfänglich wurde der Abraum zu einer Halde aufgeschüttet, danach zur teilweisen Verfüllung des vormals ausgebeuteten Tagebaus benutzt. 8,7 Mio. Kubikmeter Ton landeten auf einer Halde nördlich von Jüdenberg. Vielleicht könnte dieser Ton ja als Ersatz von Torf für die Herstellung von Gartenerde genutzt werden, um auf diese Weise Moore zu schützen. Dass Moore mehr Schutz benötigen und Ersatzstoffe für den Torf eingesetzt werden müssen, darauf bin ich in meinem Artikel ‚Feuchtgebiete – jeder Quadratmeter zählt. Moorschutz bringt Vorteile für Mensch und Natur‘ eingegangen.

Mosquito, ein schwenkbarer Bagger, der auf Raupen unterwegs war.
Mit 792 Tonnen ist Mosquito der Kompakte unter den Baggern, dafür bringt es der auf Raupen mobile Säulenschwenkbagger bereits auf stolze 85 Jahre. (Bild: Ulsamer)

Mit 792 Tonnen ist ‚Mosquito‘ der Oldie in Ferropolis, denn er wurde bereits 1941 gebaut. Zu DDR-Zeiten trug er den Beinamen ‚Das Rennpferd‘. Er kam ganz schön rum, denn er grub sich nicht nur in Stolpa-Nord, sondern auch in Golpa II, Muldenstein und Gröbern in den Boden. Das Schwergewicht unter den Kolossen in der ‚Stadt aus Eisen‘ ist der Absetzer ‚Gemini‘, der aus dem Jahr 1958 stammt und es auf 1 980 Tonnen bringt. Derzeit wird diese gewaltige Maschine mit einer Höhe von 30 Metern saniert. Ein Highlight ist der Absetzer ‚Medusa‘, der über eine Treppe bestiegen oder per Fahrstuhl ‚erklommen‘ werden kann. Seinen Spitznamen ‚Medusa‘ soll der Absetzer dem langen Ausleger und einem um 360 Grad schwenkbaren Reparaturkran verdanken. Auf alle Fälle hat man von der ‚Medusa‘ einen ausgezeichneten Blick über das Gelände des Freilichtmuseums und der Arena für 25 000 Besucher. Und natürlich sieht man über ‚Mad Max‘ hinweg den Gremminer See, der heute das Restloch des Braunkohletagebaus Golpa-Nord ausfüllt. In Ferropolis kann man die stählernen Riesen des Tagebaus Golpa-Nord an ihrer früheren Wirkungsstätte besuchen.

Im Vordergrund eine Sandfläche, dann direkt am Wasser zwei Liegen aus Holz, dahinter der Gremminer See. Am gegenüberliegenden Seeufer ist Wald zu sehen.
Der Gremminer See, im Tagebauloch von Golpa-Nord entstanden, erinnert an das gleichnamige Dorf, das der Förderung von Braunkohle zum Opfer fiel. In West und Ost wurden ganze Gemeinden umgesiedelt, um Platz zu schaffen für den Abbau von Braunkohle. Weitere Anmerkungen hierzu finden Sie in meinem Beitrag ‚Rheinisches Braunkohlerevier: Wenn die Heimat weggebaggert wird. Braunkohleabbau vernichtet Dörfer und schadet der Umwelt‘. Der Gremminer See gehört wie weitere in Tagebauen entstandene Gewässer der Blausee GmbH der Ulmer Industriellenfamilie Merckle. (Bild: Ulsamer)

Milliardär sammelt Seen

Der See im ehemaligen Tagebau trägt den Namen des einstigen Dorfs Gremmin, das 1982 mit seinen 240 Bewohnern den Baggern auf der Suche nach dem schwarzen Gold weichen musste. Auf die dramatischen Folgen für viele Anwohner, die die Förderung von Braunkohle mit sich brachte, bin ich in meinem Beitrag ‚Rheinisches Braunkohlerevier: Heimat ade, Braunkohleabbau tut weh‘ eingegangen. Aus der Baggerwüste ist nun mit dem Gremminer See ein Freizeitparadies geworden. Ich hoffe sehr, dass bei der weiteren touristischen und baulichen Entwicklung das richtige Maß gefunden wird. Eingesammelt hat den Gremminer See und andere geflutete Tagebaue der Ulmer Milliardär Adolf Merckle, über den die Mitteldeutsche Zeitung schrieb: „Früher als viele andere erkannte Merckle das wirtschaftliche und touristische Potenzial der entstehenden Seen. Innerhalb weniger Jahre stieg Merckle über seine Blausee GmbH zum größten privaten Seenbesitzer Mitteldeutschlands auf.“ Auf den 2009 in der Finanzkrise aus dem Leben geschiedenen Adolf folgte sein Sohn Ludwig Merckle, der einem Familienimperium vorsteht, zu dem der Maschinenbauer VEM, der Pharmahändler Phoenix bzw. der Fahrzeugbauer Kässbohrer gehören. „Die Investments von Blausee werden vielerorts auch kritisch beäugt. Dreh- und Angelpunkt der Diskussionen ist dabei stets der freie Zugang zum See.“

Die Wand einer Halle, auf die drei Porträts gesprüht wurden. Drei Gesichter von Mänern in weißen und grauen Farbtönen.
Auf Hallen in Ferropolis sprühte der Graffiti-Künstler Hendrik Beikirch monumentale Porträts ehemaliger Bergleute des Tagebaus Golpa-Nord – ein Zeichen der Hochachtung für die Menschen, die einst im Tagebau bei Gräfenhainichen arbeiteten. Solche Bilder eines Künstlers heben sich wohltuend von den Schmierereien ab, die unsere Städte verunzieren. Graffiti ist eben doch eine Kunst, darauf bin ich in meinem Beitrag ‚Banksy: kritisch, humorvoll, prägnant – mit einem Schuss Anarchismus. Street-Art als politisches Kunstwerk‘ eingegangen. Bild: Ulsamer)

„Rund 3,12 Milliarden Euro hat die LMBV allein in Mitteldeutschland in die Sanierung der rund 30 ehemaligen Tagebaue und die Umwandlung in Seen aus Steuermitteln investiert“, so Steffen Höhne in der Mitteldeutschen Zeitung. Dass sich manche Bürger in den nicht mehr so neuen Bundesländern zurückgesetzt fühlen, mag auch daran liegen, dass sie zuerst ihren Job – z. B. im Braunkohletagebau – verloren haben, um dann festzustellen, dass der geflutete Tagebau – ihr früherer Arbeitsplatz – nun in westdeutsche Investorenhände gelangte. Die Gemeinde Gräfenhainichen hat von der Ferropolis GmbH 15 % an die Blausee GmbH verkauft. Es ist nur zu hoffen, dass die ‚Stadt aus Eisen‘ ihren Charakter als Industriedenkmal nicht verwässert und zu einer Art Disneyland wird. Natürlich ist es wichtig, dass Ferropolis neben den Museumsbesuchern auf Großveranstaltungen – wie Festivals – setzt. An anderer Stelle wurden Flächen für 1 Euro pro Quadratmeter an die westdeutschen Investoren der Blausee GmbH vertickt, die nach zehn Jahren 300 Euro Wert sind, ohne dass die Kommunen, sprich der Steuerzahler, am explosiven Zugewinn Teil haben. So habe ich mir die Soziale Marktwirtschaft nicht vorgestellt, und Ludwig Erhard sicher gleichfalls nicht.

Eine gewaltige Konstruktion aus Stahl. Rechts ist ein hohes Förderrad zu sehen, es ist rostig braun.
Besonders auffällig ist das 8,4 Meter hohe Förderrad, das dem Bagger nach der Wende den Spitznamen Big Wheel eintrug. 1 718 Tonnen Gewicht, dies ist kein Pappenstiel, und so beeindruckt Big Wheel bis heute. (Bild: Ulsamer)

Stadt aus Eisen

Die ‚Stadt aus Eisen‘ wäre vermutlich ohne die Stiftung Bauhaus Dessau im gut 20 km entfernten Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt nicht entstanden. Dort legte der Architekt Martin Brück seine Diplomarbeit vor, die sich mit der musealen Nutzung der im Tagebau noch vorhandenen Bagger und Absetzer beschäftigte. Daraus entwickelte sich ein regionales Vorhaben für die Expo 2000 in Hannover, das zu deren Leuchtturmprojekten gehörte und bis heute eine spürbare Ausstrahlung besitzt. Die in Gräfenhainichen realisierte Dauerausstellung passte vorzüglich zum Expo-Thema ‚Mensch, Natur und Technik – Eine neue Welt entsteht‘.

Eine weite Asphaltfläche mit Reifenspuren. In der Mitte zwei Fahrzeuge (Transporter und Smart) sowie ein Container. Bagger und Absetzer umgeben die Arena.
In der Arena finden 25 000 Personen Platz, wenn während des ‚Iron Drift King‘ Fahrzeuge ihre Runden driften, Deutschlands größtes Hip-Hop-Festival ‚Splash‘ stattfindet oder Peter Maffay, Udo Lindenberg, Helene Fischer, Die Toten Hosen oder Herbert Grönemeyer auftraten. Die richtige Örtlichkeit ist Ferropolis aber auch für den Triathlon NeuseenMan oder einen Gottesdienst an Himmelfahrt. Mit ‚Sing! Paul Gerhardt‘ wird 2026 an den vor 350 Jahren verstorbenen Kirchenlieddichter Paul Gerhardt erinnert, der in Gräfenhainichen geboren wurde. (Bild: Ulsamer)

Ferropolis ist nicht nur ein Freilichtmuseum mit gigantischen Exponaten, sondern auch eine Arena für kulturelle und sportliche Veranstaltungen. „Ob Heavy-Metal-Konzert oder Deutschrap-Festival, ob klassisches Orchester oder Ostrock-Band, ob Mallorca-Party oder Pyro-Games: Hier läuft alles, und die riesigen Maschinen tragen zu einer außergewöhnlichen Atmosphäre bei“, so das Goethe Institut. Es gehört schon eine große Portion Engagement dazu, einen industriegeschichtlichen Ort derart mit Kultur aufzuladen, dass dauerhaft genügend Besucherinnen und Besucher kommen, um mit ihren Eintrittsgeldern den Erhalt der ‚Stadt aus Eisen‘ zu ermöglichen.

Ein gewaltiger Ausleger mit über 60 Metern Länge ragt auf den Betrachter zu. Dahinter der Aufbau des Absetzes Medusa.
Der Absetzer ‚Medusa‘ wurde vom Volkseigenen Betrieb VEB Förderanlagen Köthen hergestellt und bringt es auf 1 200 Tonnen Gewicht. Er war ab 1959 im Tagebau Muldenstein und dann bis zum Ende seiner Laufzeit im Tagebau Golpa-Nord im Einsatz. Ein Absetzer verbringt Aushubmaterial im Tagebau auf die bereits ausgekohlten Flächen. Mit einer Höhe von 36 Metern und einer Länge von 102 Metern sowie einem Ausleger mit 61 Metern ist ‚Medusa‘ ein echtes Ungeheuer, das nun in der ‚Stadt aus Eisen‘ ein interessantes Fotomotiv abgibt. Eine Treppe sowie ein Fahrstuhl erlauben es den Besuchern, aus der Höhe einen Überblick über das Gelände zu bekommen. Bei YouTube finden Sie ein kurzes Video von mir mit einem Rundumblick. (Bild: Ulsamer)

Die Hinterlassenschaften vergangener Industrien wurden lange nur als Belastung empfunden, doch zum Glück hat sich die Einstellung gewandelt. Die Völklinger Hütte oder die Zeche Zollverein, die beide zum UNESCO-Welterbe gehören, und Ferropolis möchte ich stellvertretend für viele andere historische Orte nennen, die uns einen intensiven Einblick in die Hüttenindustrie, den Steinkohlebergbau oder den Braunkohleabbau vermitteln. Mehr dazu lesen Sie in: ‚UNESCO-Welterbe: Geschichte für die Zukunft erhalten. Aus der Vergangenheit für Gegenwart und Zukunft lernen‘. Bei allen umweltpolitischen Sünden, die sich aus diesen Industriebereichen ergaben, und die sich im Nachhinein leichter beurteilen lassen, können wir Elan spüren, mit denen neue Technologien entwickelt und umgesetzt wurden. Genau das vermisse ich in vielen Bereichen heute in unserem Land, wenn es um wegweisende Innovationen geht. Vielleicht erlaubt Ferropolis nicht nur den Blick zurück in die Industriegeschichte, sondern ermöglicht auch einen Blick in die Zukunft.

Ein Besuch in Ferropolis – der ‚Stadt aus Eisen‘ – ist für historisch oder technisch interessierte Menschen immer zu empfehlen.

 

Drei rostige Kästen mit weißen Sicherungen. Diese Wand befindet sich im Innern des Baggers.
Am Tagebau Stolpa-Nord wurde bei den Baggern und Absetzern 1991 der Stecker gezogen, nicht in erster Linie aus Umweltgründen, denn das Braunkohlevorkommen war erschöpft. Beim einen oder anderen Tagebau stellte sich ohnehin die Frage, ob dieser wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden konnte, wenn große Abraummassen bewegt und Unmengen Wasser abgepumpt werden mussten. (Bild: Ulsamer)

 

Eine ganze Wand mit Schalttafeln. Blick in die Leitwarte des früheren Tagebaus.
Wer den Bund der Ehe eingehen möchte, ist in Ferropolis richtig: In der Leitwarte, der ehemaligen Schaltzentrale des Tagebaus Golpa-Nord, können sich Heiratswillige vor dem Standesbeamten aus Gräfenhainichen das Jawort geben. Aber auch auf dem Absetzer Medusa schreitet der Standesbeamte zur Tat. (Bild: Ulsamer)

 

Rostige Metallplatten an einem Bagger. Dort wächst ein kleines Bäumchen mit grünen Blättern.
Der Erhalt der riesigen Bagger und Absetzer in der Stadt aus Eisen kostet eine Menge Geld, daher ist Ferropolis nur zu wünschen, dass viele Museumsbesucher und Festivalgäste kommen. (Bild: Ulsamer)

 

 

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Eine große Konstruktion aus Stahl. Rechts ein langer Ausleger. Vor dem Absetzer mehrere Fahrzeuge, darunter ein Betonmischer. Im Vordergrund eine Asphaltfläche mit dunklen Reifenspuren. Hinter dem Bagger ist grüner Wald zu sehen.In der Stadt aus Eisen wird derzeit der größte Absetzer saniert, damit dieses industriegeschichtlich bedeutsame Relikt der Braunkohleförderung für die Zukunft erhalten bleibt. Gemini bringt es auf eine Höhe von 30 Metern und eine Länge von 125 Metern. Der zweiteilige Absetzer aus dem früheren Tagebau Golpa-Nord hat einen Ausleger mit 60 Metern. Gemini stammt aus dem Jahr 1958 und bringt immense 1 980 Tonnen auf die Waage. Die Absetzer waren auf Schienen unterwegs und stillten ihren Energiehunger über Stromkabel ausgehend von der Elektrostation. (Bild: Ulsamer)

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