Friedrich Ebert: Vom Sattlergesellen zum ersten Reichspräsidenten

Streitbarer Demokrat und Reformer in der Weimarer Republik Vor 100 Jahren wurde der SPD-Vorsitzende Friedrich Ebert zum ersten Reichspräsidenten gewählt, und es war nicht zuletzt ihm zu verdanken, dass Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg nicht im Chaos versank. Ebert stemmte sich als Reformer gegen revolutionäre Umsturzversuche sozialistischer und kommunistischer Organisationen und musste zugleich gegen reaktionäre …

Unschuldige erschießen – keine Straftat?

Britische Nordirlandministerin rechtfertigt Tötungsdelikte Ausgerechnet in der heißen Phase des Streits um den Backstop, der nach dem Brexit eine harte Grenze in Irland verhindern soll, goss die britische Nordirlandministerin Karen Bradley Öl ins Feuer. Sie erklärte kurzerhand, wenn von Polizei und Militär während des Nordirlandkonfikts unschuldige Menschen erschossen worden seien, dann handle es sich nicht …

Soziale Medien sind nicht die Erfinder der Desinformation

Fake News aus den Amtsstuben der Herrschenden Soziale Medien wie Facebook, Twitter oder Instagram geraten immer häufiger in Verruf: Sie gelten vielen als die Fake News-Produzenten par excellence. Aber bereits ein erster Blick in die gedruckten Medien, in so manche Radio- oder TV-Sendung belegt, dass Desinformation auch dort Hochkonjunktur hat. In meinem ersten Beitrag zu …

Besuch bei den Feinstaubfressern am Stuttgarter Neckartor

Ein Stadtspaziergang der besonderen Art Was tut sich an der scheinbar ‚schmutzigsten Kreuzung‘ in Deutschland? Würde man Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) glauben, dann sollte man am Stuttgarter Neckartor nur mit einer Gasmaske vorbeischauen, doch ich habe es heute mal wieder ohne solche Vorkehrungen versucht – und bin noch in der Lage, wieder …

Matera: Von der nationalen Schande zum Weltkulturerbe

Kulturhauptstadt Europas 2019 macht Geschichte lebendig Als die Bewohner der Höhlen in Matera ab 1952 unter Zwang in Sozialwohnungen umgesiedelt wurden, da hätte sicherlich keiner von ihnen gedacht, dass ihre unwirtliche Wohnstatt 1993 als UNESCO-Weltkulturerbe geadelt und 2019 auch noch der Titel ‚Kulturhauptstadt Europas‘ dazukommen würde. Über die erbärmlichen Lebensverhältnisse in den Sassi hatte Carlo …

Wie die römische Porta Nigra in Trier als Kirche überlebte

Die Baukunst der Römer setzte auf Nachhaltigkeit Zwar regierte Kaiser Konstantin der Große sein römisches Reich nur in den Jahren von 306 bis 312 von Trier aus, doch die baulichen Hinterlassenschaften aus jener Zeit sind durchaus noch einen Besuch wert. Die Porta Nigra, Ruinen der Thermen, ein Amphitheater und eine noch heute für den Autoverkehr …

UN: Das stille Örtchen ist häufig noch ein Fremdwort

Manchmal waren die Römer ihrer Zeit wirklich voraus Vor fast 2000 Jahren wurde in Rosenfeld im baden-württembergischen Zollernalbkreis ein römischer Gutshof errichtet. Gut erhalten sind heute noch Teile des Gebäudes mit den Bädern – und eine Toilette. Gerade Letzteres ist keine Besonderheit für römische Zeiten. Und eigentlich sollte dies doch auch für unsere ach so …