Maumanorig: Steine erzählen Geschichte

Ein Felsbrocken auf einer Grasfläche. Teilweise weiße Flechten. Im Mittelpunkt ein eingearbeitetes christliches Kreuz.

Spuren eines frühen christlichen Klosters im Südwesten Irlands Eine wallartige Umfriedung und einige Steine, die aus dem Boden ragen, weisen oberhalb Ventrys, einem Dorf in der Nähe des irischen Touristenorts Dingle, auf ein kleines mittelalterliches Kloster hin, das im 6. Jahrhundert gegründet wurde. In einem Felsbrocken, der sich aus dem Grasboden erhebt, ist deutlich ein …

Kloster Frauenalb: Steinschlag in historischem Gemäuer

Links sind zwei Türme zu sehen, rechts das frühere Kirchenschiff: Die Außenmauern stehen noch.

Die Politik muss mehr für den Erhalt historischer Orte tun Bei einem Rundgang durch die Klosterruine Frauenalb im baden-württembergischen Landkreis Karlsruhe waren meine Frau und ich beeindruckt von dem einstigen großen Kirchenschiff und den beiden erhaltenen Türmen. Diese Klosteranlage, deren Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, hat eine wechselvolle Historie hinter sich: Vom Grafen Eberstein …

Kindergarten statt steinzeitlichem Weltkulturerbe

Die helle Skulptur aus Mammutelfenbein zeigt ein Wildpferd.

Landesregierung Baden-Württemberg ohne Sinn für UNESCO-Welterbe Als ich im Dezember 2022 über die anstehende Schließung des Archäopark auf der Schwäbischen Alb berichtete, da hatte ich noch einen Rest Hoffnung, dass sich die grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg doch noch aufraffen würde, um die Präsentation eiszeitlicher Kunst am Rande der Stadt Niederstotzingen zu retten. Da hatte ich …

35 Jahre Wiedervereinigung Deutschlands

Das Brandenburger Tor von der Ostseite mit angrenzenden Gebäuden. Zahlreiche Menschen sind beim Brandenburger Tor zu sehen.

Driften alte und neue Bundesländer auseinander? Für mich ist die Wiedervereinigung des geteilten Deutschlands noch immer ein Grund zur Freude, obwohl ich durchaus kritische Entwicklungen sehe. Dessen ungeachtet ist es für mich unverständlich, wenn in der jüngsten Umfrage, die von ‚forsa‘ im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt wurde, lediglich 35 % der …

Karl Martell und die Schlacht bei Tours und Poitiers

Im Vordergrund eine etwas verblichene Informationstafel mit einer Reiterkolonne, die sich in die Ebene bewegtm die oberhalb der Tafel zu sehen ist. Hecken, Bäume und grüne und bräunliche Flächen sind zu sehen. Darüber ein relativ blauer Himmel.

Hat Europa Angst vor der eigenen Geschichte? Macht es Sinn, sich den Ort einer Schlacht anzuschauen, die 1 300 Jahre zurückliegt und von der noch nicht einmal die genaue Stelle bekannt ist? Ich bin ohnehin kein großer Freund militärischer Auseinandersetzungen, doch bei der Schlacht von Tours und Poitiers im Jahre 732 zogen mich nicht die …

Schon die Kelten gewannen Meersalz in der Bretagne

Im oberen Bildteil ist ein weißer Haufen zu sehen, es ist Meersalz. Davor eine Schubkarre. Im unteren Bildbereich ist ein Becken zu sehen, aus dem das Salz gewonnen wurde.

Guérande: In der heutigen Salzgewinnung wird Geschichte lebendig Meer, Sonne und Wind müssen zusammenspielen, dann können in den Salzgärten um Guérande in der Bretagne die Salzbauern von Hand das weiße Gold ernten. Frühe Formen der Salzgewinnung aus Meerwasser soll es in der Bretagne bereits vor 2 700 Jahren in der Keltenzeit gegeben haben, aber auch …

Vielen Kirchen droht die Abrissbirne

Ein weißer Kirchturm erhebt sich in den blauen Himmel. Rechts, etwas abgesetzt, das Kirchenschiff in hellen und braunen Farben. Davor links und in der Mitte jeweils ein Baum.

Sind Klosterruinen und Kirchen nur noch Touristenziele? Bei so mancher Kirche läutet das Sterbeglöckchen, denn die Bänke haben sich geleert, z. B. bei der Andreäkirche und der Sommerrainkirche in Stuttgart. Dies sind nur zwei Beispiele, und Sie werden ähnliche Entwicklungen aus Ihrer Umgebung kennen. Die Kirchen werden weniger, doch auf der anderen Seite kommen selbst …

Armagh: eine Stadt, ein Heiliger, zwei Kathedralen

Über das Kirchenschiff erhebt sich ein quadratischer Turm.

Religion ist in Nordirland ein Politikum In der nordirischen Stadt Armagh gibt es zwei Kathedralen auf gegenüberliegenden Hügeln, die beide dem Schutzheiligen Irlands, St. Patrick, gewidmet sind. Natürlich spricht nichts gegen zwei Kirchenbauten in einem Ort, die den Namen des gleichen Heiligen tragen, hier jedoch stehen sie symbolisch für die innere Zerrissenheit in den sechs …