Ryanair’s Fensterplatz

Mögen die wirtschaftlichen Aussichten des Billigfliegers Ryanair auch rosig sein, so ist die Aussicht von so manchem „Fensterplatz“ doch eher getrübt. Spätestens, wenn ich mal wieder beim Buchen vergessen habe, daß beim Platz „11A Fenster“ nur eine graue Verkleidung zu bestaunen ist. So gibt es beim Flug nach Kerry im Süden Irlands auch bei Sonnenschein nur ein tristes Plätzchen mit Funzelbeleuchtung. Und natürlich fehlt auch ein Blick auf den Ärmelkanal, England, Wales oder die Irische See. Also so gibt es nicht nur in der Politik Fake News, sondern auch beim Fliegen: So liegt Frankfurt-Hahn im Hunsrück und nicht am Main, und nicht jeder Fensterplatz bietet auch eine Aussicht.

Ryanair: Ein Fensterplatz ohne Fenster. (Bild: Ulsamer)

Eine Antwort auf „Ryanair’s Fensterplatz“

  1. Sehr geehrter Herr Dr. Ulsamer,

    ich habe diesem „Super Service“ schon vor Jahren den Rücken gekehrt.
    Haben sich doch auf Grund schlechten Wetters die Flüge von Dublin nach London verzögert, war vom Anschlussflieger (auch Ryanair) nur noch der Kondensstreifen zu sehen. Auf unsere Frage, wie wir denn jetzt weiterkommen, wurden wir abgekanzelt, wir sollen erst einmal neue Tickets besorgen.
    Wir verbrachten die Nacht auf den harten Sitzen des Flughafens London Heathrow und flogen am nächsten Tag in die Heimat (natürlich mit neuen Tickets)
    Eine adrette Dame von der Lufthansa am Schalter in der Nähe lächelte ein wenig mitfühlend: „mit uns wäre Ihnen das nicht passiert“
    Was es noch zu beweisen gilt;-)
    Liebe Grüße und vielen Dank für die guten Beiträge

    Carmen Bergt

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